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Shahada -- HEAD 

Shahada (2010)
  queermBBewertung ★★★★★★★☆☆☆
queerfaktor ★★★★★★★★☆☆
bunnyfaktor ★★★★☆☆☆☆☆☆
AKA: Die Himmelsleiter
Thematik: schwul, Homophobie

Drama
(D)
Laufzeit: 1h 32min
Premiere: 17. Februar 2010 (Berlinale)
DVD-VÖ: 25. Februar 2011

CAST

Jeremias Acheampong (Sammi) ♂♂
Sergej Moya (Daniel)
♂♂

Carlo Ljubek (Ismail)
Maryam Zaree (Maryam)
Marija Skaricic (Leyla)
Vedat Erincin (Vedat)
Anne Ratte-Polle (Sarah)
Nora Rim Abdel-Maksoud (Renan)
Burak Yigit (Sinan)
Yolette Thomas (Amira)
Alexandros Gehrckens (Kinay)
Nizam Namidar (Ünel)
Gerdy Zint (Rainer)

Regie: Burhan Qurbani
Drehbuch: Burhan Qurbani und Ole Giec



INHALT
Der Nigerianer Samir erkennt, dass er seinem Arbeitskollegen Daniel mehr als nur einen guten Freund sieht. Für Samir, dem streng gläubigen Muslim, steht plötzlich sehr viel auf dem Spiel.

Die lebenslustige und sehr westlich orientierte Maryam ist Vedats Tochter, deren Leben zwischen Partys und Männerbekanntschaften aus den Fugen gerät, als sie ungewollt schwanger wird.

Ismail, ein türkischstämmiger Polizist und Familienvater aus der Mitte der deutschen Gesellschaft, begegnet bei einem Einsatz der Bosnierin Leyla - der Frau, die vor drei Jahren von einem Querschläger aus seiner Waffe lebensgefährlich verletzt wurde. Ismails heile Welt gerät durch dieses Wiedersehen völlig aus den Fugen.


weBBewertung ★★★★★★☆☆☆☆

 
   
Shahada -- POSTER
  
  queerMdbInfo
Der Titel SHAHADA bezieht sich auf die erste Säule des Islam - das Glaubensbekenntnis. Shahada ist die Entscheidung für einen Weg. Die Hauptfiguren des Films ringen, jeder auf seine Art, mit der Suche nach dem richtigen Weg. Sie müssen sich entscheiden, woran sie glauben, wen sie lieben und wer sie letztlich sind. Shahada gibt dem Zuschauer Einblicke in die muslimische Alltagswelt in Deutschland. Er nimmt ihn mit in die Moschee, in den Club, zur Arbeit, in die Wohnung, und wirft einen neuen, unmittelbaren und frischen Blick auf muslimisch geprägtes Leben in der Hauptstadt.

queerMdbKritik
Man kann SHAHADA übertriebene Theatralik vorwerfen, den Hang zur Verdüsterung. Eine permanente Schwermut hängt wie dunkle Wolken über jeder Szene. Wir sehen traurige, überforderte, wütende Menschen, die mit dem hadern, was ihnen ihre Religion, ihre Kultur in die Wiege gelegt hat. Die zweifeln und verzweifeln an einem missverständlichen Regelwerk, das man ja doch nicht einhalten kann. Weil man sich nicht aussuchen kann, ob man sich in einen Mann oder in eine Frau verliebt. Weil die Gebote und Verbote im Kopf das Gefühl nicht abtöten können. Weil kein Gebet etwas daran ändert. Und vielleicht liegt gerade darin die Antwort. Liebe ist nicht die Krankheit, sondern die Genesung. Samirs Iman sagt: "In Allahs Augen sind alle Arten der Liebe gut. Das macht ihn erhaben über die Menschen, die das noch nicht begriffen haben." Und das ist eben in aller Schwermut die (frohe) Botschaft des Films. Der Ausweg aus aller Schwermut.

 
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