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Quellen des Lebens (2013)  
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Drama (Deutschland), Kinostart: 14.02.2013, 173 Minuten
★★★★☆☆☆☆☆ weBBewertung
★★★★☆☆☆☆☆☆
queermBBewertung
★★
☆☆☆☆☆☆☆☆ queerfaktor
★★★★★☆☆☆☆☆ bunnyfaktor
  
CAST VON QUELLEN DES LEBENS
Jürgen Vogel (Erich Freytag)
Meret Becker (Elisabeth Freytag)
Moritz Bleibtreu (Klaus Freytag)
Lavinia Wilson (Gisela Ellers)
Lisa Smit (Laura Werner)
Leonard Scheicher (Robert Freytag)
Kostja Ullmann (Klaus Freytag)
Ilyes Moutaoukkil (Robert Freytag als Kind)
Sonja Kirchberger (Marie Freytag)
Margarita Broich (Hildegard Ellers)
Thomas Heinze (Dr. Martin Ellers)
Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Schwarz)
Steffen Wink (Walter Werner)

Regie: Oskar Roehler



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26.11.2016 | BR

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Quellen des Lebens

INHALT VON QUELLEN DES LEBENS

QUEERmdbKRITIK
Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus, denn niemand hat mit seiner Ankunft gerechnet. Ausgerechnet seine gehasste Schwester hat ein Verhältnis mit seiner Frau. Schon bald aber wird Erich mit seiner Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders.

Sohn Klaus wiederum, literarisch eher weniger begabt, träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die selbst zu einer bedeutenden Literatin wird.

Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der 68er Boheme in West-Berlin passen und so schicken die Eltern Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und die unterschiedlichsten Orte der Republik, die erst zu Ende ist, als Robert als junger Erwachsener seine große Jugendliebe wiederfindet.


News zum Film
Wenn schon nicht im Leben, dann wenigstens im Film (Jahresrückblick Queer Cinema 2013)

[Johannes Jarchow] Was soll das? Ist das Drama, ist das Komödie? Will das ernst genommen werden oder will es bloß unterhalten? Ich habe den Film nicht verstanden. Nicht, was er will, nicht warum er das so dermaßen anstrengend und bis zum Ärgernis in die Länge zieht (173 Minuten!). Dabei ist er gar nicht schlecht gemacht. Aber zu viele schwache Episoden tun nach zwei Stunden halt irgendwann weh. Dieser Zuhälter-Ochsenknecht-Verschnitt zum Beispiel. Passt nicht, zieht den Film in ein Licht, für das man sich plötzlich fremdschämt.

Die einzige wirkliche Lichtgestalt ist (wie erwartet) Lavinia Wilson. Aber auch die wird wie alle anderen Figuren dermaßen bis in jedes Klischée überspannt, dass man sie weder ernst nehmen noch irgendwas mit ihr mitempfinden kann. Eine hysterische Ziege wie die Mutter. Und dieses Ketterauchen ist bei Röhler auch schon zu ner billigen Metapher verkommen. Nun stirbt endlich mal jemand an Lungenkrebs. Und diese Lichtspielereien mit einer Betthälfte und Meret Becker grün und die andere Betthälfte und Jürgen Vogel rot oder umgekehrt, weiß der Geier, what the fuck? Sind wir als Zuschauer entmündigte Idioten und brauchen Farbhinweise, um die verkorksten Figuren zu ertragen, oder sind wir plötzlich, ohne es zu merken, im Bordell gelandet oder ist das Kunst oder kann das weg? Kann weg! Die Rechnung bitte!

QUELLEN DES LEBENS plätschert ziellos vor sich hin, ist nicht Fisch, nicht Pferdefleisch, ist Warten auf Erlösung durch Abspann. Und die lesbische Episode ist bloß eine kleine Randnotiz.
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